Bluni-Mails (3/5)
[Atheist]
>>Na ja, im Zweifelsfalle "glaube" ich dann immer eher das, was mir persönlich am sympathischsten ist... ;-)<<
>Oh, das kenn ich! Hat mir während meines Studiums häufiger das Leben schwer gemacht. "Mag ja sein, daß meine Vorstellungen nicht wirklich korrekt sind, aber so fühlt es sich einfach netter an!" ;-)<
Na ja, was soll man denn sonst "glauben", wenn irgendwo mal nix definitiv bewiesen ist? *smile* Soll man etwa nur "glauben", wofür es auch wirklich "wissenschaftliche" Beweise gibt und alles andere für Hokuspokus halten, selbst wenn es sich vielleicht sogar ganz vernünftig anhört? Na ja, ich "glaube" eben manchmal noch viel, wenn der Tag lang ist, d.h. ich könnte mir zuweilen noch vieles vorstellen... was aber eben nicht heissen muss, dass ich davon auch wirklich restlos überzeugt wäre. Beispielsweise finde ich Astrologie ganz faszinierend; und bei einem (computergenerierten) Geburtshoroskop hat sogar einiges ganz gut gestimmt (sogar so gut, dass ich fast vor Lachen vom Stuhl gefallen bin, als wortwörtlich "Beziehungskiste" vorkam, bzw. eben dass ich an so was wohl eher nicht interessiert bin, genau das Worte, das von mir so gern verwendet wird! *ggg*) - aber die Horoskope in Zeitschriften sind natürlich Mumpitz und zu einem richtigen Astrologen werde ich wohl auch nie gehen.
[Matriarchat - Patriarchat]
>Naja, im Duden steht ja auch nicht das SOLL, sondern das IST! *klugscheiß*<
Ha ha ha! *ggg* ;-)
>Also wenn Du noch ein wenig mehr missionieren gehst - komplett mit schwarzer Robe und Ankh - dann wird sich das auch mit der Zeit ändern... *g*<
Ach, der "Missionierung" hat sich wohl eher Hannelore verschrieben (http://www.hannelore.org) - bei mir ist das Thema "Adam und Eva" einfach mal etwas ausgeartet, aber das ist ja beileibe nicht das einzige, was mich interessiert oder was es auf meinen Seiten gibt... ;-)
["Evolution" und Gesellschaftliche Entwicklungen]
>... Stichwort Stonehenge! Da wurde ja anscheinend regelmäßig zur Sommer- und Wintersonnenwende religiöse Feste begangen, die auch Jahrmarktcharakter hatten und wohl in wahren Orgien geendet haben müssen. *ggg* Sexuelle Freiheit pur!<
Stimmt. Und dank der Sexuellen Freiheiten damals, war der "Vater" auch nicht so leicht festzustellen, wenn es überhaupt jemanden interessierte, da ja die Menschen in Matrilinearen Sippschaften lebten... ;-)
Deshalb mussten ja dann - um so was wie "Patrilinearität" zu garantieren - später im Patriarchat die Frauen auch unterdrückt, eingesperrt und was sonst noch alles werden, damit sich der Herr, der sich ja nun auf einmal für was besseres hielt, seiner Vaterschaft auch sicher sein konnte... *grmpf* (Und so was halte ich eben nicht für "natürlich"!)
Diese zunehmende "Patriarchalisierung" zeigt sich auch in der Götterwelt, wo Weibliche Gottheiten (als Symbole und Facetten für die "Grosse Mutter" bzw. die "Grosse Himmelsgöttin") dann zunehmen von irgendwelchen Männlichen Kriegsgöttern verdrängt wurden. In Griechenland beispielsweise wurde die Grosse Hera zwangsweise mit Zeus verheiratet...
Und was die Kelten angeht: Die mögen ja dann schliesslich ziemlich patriarchal gewesen sein, doch im Gegensatz zu den ollen Griechen haben sich da eben noch lange Matriarchale Bräuche gehalten. Bezeichnenderweise steht aber auf den meisten Keltenseiten nix oder nicht viel davon. (Sowieso werden ja in vielen Geschichtsbüchern meist nur die Männer beschrieben, was die alles tolles machen; während von den Frauen oft nicht mehr als ein paar Worte drüber stehen, was die für Gewänder trugen oder so was in der Art *grmpf*) Hab aber mal eine Keltenseite gefunden, wo es v.a. um die Rolle der Frau ging; und siehe da, plötzlich sah es gar nicht mehr so "streng patriarchal" aus (und natürlich war die Seite von einer Frau, die sich eben auch mal über das einseitige Bild geärgert hatte)...
[Kultur der Eroberten zu eigen machen]
>Dafür waren die Römer allerdings berühmt-berüchtigt! Ist aber eigentlich doch auch besser als wenn man nur aus Prinzip gute Ideen anderer der Vergessenheit anheimfallen lassen würde.<
Na ja, nicht selten werden aber irgendwelche alten Bräuche dann auch etwas verfälscht und umgedreht... Man kann beispielsweise fast davon ausgehen, dass alles, was vom Christentum besonders verteufelt wurde (z.B. Katzen), früher besonders verehrt oder geschätzt worden war.
Die Christlichen Feiertage beruhen ja auch allesamt auf Heidnischen Festtagen; später dann hat die Kirche behauptet, Hexen würden durch irgendwelche Feste an bestimmten Daten extra die Kirchlichen Feiertage mit Absicht verhöhnen... *ächz* Würde mich irgendwie nicht sonderlich wundern, wenn ich in einem früheren Leben mal als Hexe verbrannt worden, denn da kann ich immer wieder fuchsteufelswild werden! ;-)
[Horde - Herde - Rudel]
>>Hmmm... *räusper-räusper* Es ist natürlich immer so eine Sache, von Tieren auf Menschen zu schliessen, da man im Tierreich für ALLES irgendwelche Beispiele finden kann.<<
>Eben! Um mehr ging´s mir ja nicht! Ich will ja bloß darauf hinaus, daß ein patriarchales System weit davon entfernt ist "unnatürlich" oder ein "aufdoktriniertes System" zu sein.<
Und ich bin eben der Meinung, das böse Patriarchat (Es gibt zwar meiner Meinung nach zwar kein wirklich "gutes" Patriarchat, doch Patriarchale Gesellschaften sind ja auch nicht alle gleich brutal, gemein, böse und überhaupt) ist schon irgendwie "wider die Natur", insbesondere auch gegen die Natur des Menschen, weshalb dort auch viele Menschen auf die eine oder andere Weise irgendwie "geschädigt" sind (Frauen und Männer!). Beispielsweise auch indem sie irgendwelchen oft auch ziemlich willkürlich definierten Idealen von Männlichkeit und Weiblichkeit hinterhecheln wollen/sollen/müssen...
>>aber es sind meist/oft dann doch die Weibchen, die entscheiden, von wem sie Nachwuchs haben wollen.<
>Nun, zumindest die männlichen ABs werden dahingehen wohl kaum wiedersprechen wollen... *gg*<
Hihihi... *ggg* Aber in der guten alten Zeit der Sexuellen Freizügigkeiten konnte Frau eben noch rummachen, mit wem sie gerade Lust hatte, ohne gleich eine Schlampe zu sein und sich um ihren Ruf oder sogar ihr Leben Sorgen machen zu müssen - und das war für die Männer damals sicher auch ganz angenehm... ;-)
Frauen können ja anscheinend unbewusst riechen, wenn ein Mann besonders kompatibel ist, um gesunden Nachwuchs zu bekommen (und ich finde es jetzt mal logisch, wenn Frauen diesbezüglich wählerisch sind, was das "Genetische Material" anbelangt, zumal ein Mann biologisch gesehen vielleicht ein paar Minuten in möglichen Nachwuchs investieren muss, die Frau jedoch etliche kräftezehrende Monate und darüber hinaus wohl noch etliche Jahre) - und zwar ist es offenbar so, dass sie während der "fruchtbaren" Zeit (und während dieser Zeit sollen Frauen auch mehr Lust auf Sex haben) Männer mit möglichst fremden Genen bevorzugen (für gesunden Nachwuchs und zur Vermeidung von Inzucht), wenn sie dann schwanger sind jedoch lieber Männer mit möglichst ähnlichen Genen mögen... und das ist für mich auch ein Indiz dafür, dass in der guten alten (vor-patriarchalen) Zeit die Frauen eben für gewöhnlich bei ihren angestammten Familien blieben und es womöglich nur sporadischen Kontakt mit "nicht-verwandten" Männern gab, um schwanger zu werden (Also nix mit urzeitlicher monogamer "Ehe", wie sich offenbar manche so vorstellen!)... Und dabei gehe ich jetzt auch mal davon aus, dass früher die Menschen ja noch naturverbundener lebten und insbesondere auch die Frauen ihre Körper noch besser kannten als heutzutage (da war ja auch noch nicht alles "Pfui!" und vernebelt von religiöser/moralischer "Sünde" und Selbstentfremdung), so dass sie dann auch selbst entscheiden konnten, ob und wann sie Kinder haben wollten... oder eben einfach nur Spass... ;-)
Im Patriarchat wurde von einer Frau, die ihrer Familie entrissen wurde, dann plötzlich lebenslange Monogamie erwartet und sie konnte sich oftmals den einen einzigen Mann, mit dem sie ihr ganzes Leben verbringen sollte, nicht mal mehr selber aussuchen (Und dass sich eine Frau einen Mann nicht selbst aussuchen kann, sondern gezwungen wird, halte ich auch wieder für höchst "widernatürlich"!)... ;-(
Heutzutage ist es zwar bei uns jetzt nicht mehr so, aber wenn Frauen (und Männern) jahrhundertelang aller möglicher Käse eingebleut wurde, dann kann man nicht plötzlich wieder einen Schalter umlegen und sagen: Hallo! Ihr seid jetzt wieder frei und gleichberechtigt; ihr habt es jetzt nicht mehr nötig, euch von einem Mann abhängig zu machen, sondern seid selbst was wert! Und ihr könnt ruhig auch wieder selbst Männer ansprechen! ;-)
>>Es wurde sogar ein Gott erfunden, um die neue "Herrschaft" auch noch göttlich abzusegnen<<
>Also der Gedanke an Götter reicht wohl weit vorher zurück.<
Ja, das schon. Aber damals waren die Götter noch Teil des Ganzen. "Die Grosse Göttin IST die Welt!" Und die Welt war eben noch selbst Subjekt (so wie auch die Menschen, die in Mutter Natur lebten), und noch nicht ein "Objekt", das dem Menschen von einem obskuren einsam im Himmel schwebenden "Gott" zur Ausbeutung überlassen wurde. Gerade die "Monotheistischen Grossreligionen" sind höchst patriarchal! Drum hat's den Kirchenmännern auch gar nicht so geschmeckt, dass die "Mutter Gottes" Maria oft so sehr verehrt wurde wie früher die Göttin (wobei die Himmelsgöttin in vielen Kulturen auch einen "Sohn" bzw. "Geliebten" hatte, der meist für eine Weile in die Unterwelt hinabstieg und dann "wiedergeboren" wurde bzw. wieder auferstand; kooomisch, erinnert uns das etwa an irgendwas?) - und als "Dreifaltigkeit" galt übrigens im Christentum eine ganze Weile auch: Gottvater, Sohn und Maria! ;-)
Übrigens: Kreta (Minoische Kultur) und Mykene sind zwei paar Stiefel! ;-)
[Missionarin]
>Kommt vielleicht ein wenig düster und achaisch rüber, aber als Agsunamun-Reincarnation<
Huch, wer war denn Agsunamun? Verwandt mit Tut-Ench-Amun? ;-)
>mit etwas Henna-Tattoos auf den Oberarmen, einem Sakrabäus im Haar<
Im Haar? *zweifelnd-guck* Ich habe aber eine Skarabäus-Halskette und Ohrringe, das ist doch noch viel besser - will ja nicht meine wilde Löwenmähne ruinieren! ;-)
>und wirst Du schon durchschlagenden Erfolg haben und ausgerechnet die Männer werden Dir reihenweise zu den nackten Füßen liegen. *ggg*<
Geeeiiil! Und alle müssen mir dann die Füsse massieren! *lol* ;-)
[Atheist]
>Na ja, was soll man denn sonst "glauben", wenn irgendwo mal nix definitivbewiesen ist? *smile* Soll man etwa nur "glauben", wofür es auch wirklich "wissenschaftliche" Beweise gibt und alles andere für Hokuspokus halten, selbst wenn es sich vielleicht sogar ganz vernünftig anhört?<
Was heißt denn schon "vernünftig"?! Wissenschaftlich heißt ja im Wesentlichen verifizierbar oder logisch auf verifizierbaren Grundlagen aufbauend. Ich kann mir wahnsinnig viel vorstellen, aber wenn ich es nicht überprüfen kann, dann ist die Sache an sich genauso gut wie jeder andere Idee auch. Die Frage ist nur, welche paßt mir besser in den Kram. Glaube ich an ein Leben nach dem Tode oder lieber an Reinkarnation? Beide Dinge sind bisher weder belegt noch zweifelsfrei nachgewiesen worden. Also bleibt es mir letztlich überlassen, ob ich mir lieber vorstelle... daß ich reinkarniert als Müsli-Extrapackung auf Basileas Frühstückstisch lande oder lieber gemeinsam mit selbiger Basilea im Garten Eden versuche hinter das Geheimnis des Blumenkranzflechtens zu kommen... *gggg*
>Beispielsweise finde ich Astrologie ganz faszinierend; und bei einem (computergenerierten) Geburtshoroskop hat sogar einiges ganz gut gestimmt (sogar so gut, dass ich fast vor Lachen vom Stuhl gefallen bin, als wortwörtlich "Beziehungskiste" vorkam, bzw. eben dass ich an so was wohl eher nicht interessiert bin, genau das Worte, das von mir so gern verwendet wird! *ggg*)<
Welches Sternzeichen bist Du denn? Wenn ich raten müßte, würde ich aus naheliegenden Gründen auf Löwe tippen ;-). Eine Freundin von mir hat so ein Buch, wo Sternzeichen verschiedener Kulturen (China, Indianer, Kelten, etc.) miteinander verglichen werden. Da kamen auch ganz witzige Sachen bei raus. Manchmal habe ich den Eindruck, daß weniger die Sternzeichen die eigene Persönlichkeit vorhersagen, sondern mehr man sich nach diesen generellen Charakteristika entwickelt hat. Das man tatsächlich mehr dadurch geprägt wurde, was man so alles über das eigene Sternzeichen gehört hat... Ist aber auch ein müßiger Gedanke, weil nicht nachprüfbar! ;-)
["Evolution" und Gesellschaftliche Entwicklungen]
>Deshalb mussten ja dann - um so was wie "Patrilinearität" zu garantieren - später im Patriarchat die Frauen auch unterdrückt, eingesperrt und was sonst noch alles werden, damit sich der Herr, der sich ja nun auf einmal für was besseres hielt, seiner Vaterschaft auch sicher sein konnte... *grmpf*<
Die von Dir bereits erwähnte Gorillas machen das doch genau so.... ja, es ist bescheuert und es funktioniert auch nicht! Trotzdem wird oberflächlich und formell daran festgehalten. Der Mensch hat nun dank seiner Intelligenz die Fähigkeit dahinterzusteigen und das System stromlinienförmiger und sinniger zu gestalten.... oder eben es auf Teufel-komm-raus durchzudrücken...
>In Griechenland beispielsweise wurde die Grosse Hera zwangsweise mit Zeus verheiratet...<
Na komm! Zum einen hat - wenn ich mich recht erinnere - waren Zeus und Hera Komplizen im Umbringen ihres Vaters Kronos, dessen Gebeine das Fundament der Welt darstellen, und Zeus und Hera waren ja wohl auch per Fluch ob des Frevels verdammt dazu, eine Ehe zu führen, die von einer Hass-Liebe geprägt war. Kann mich aber auch locker täuschen.... ich habe zuviel Stories in der Richtung gelesen und das ist auch zu lange her, als daß ich das alles noch auseinander halten könnte...
Die Griechen haben ihren Göttern streckenweise auch geradezu überzeichnete menschliche Charakterzüge gegeben. Und die griechischen Göttern - ob weiblich oder männlich - nahmen sich da alle nicht viel, was Eitelkeit, Eifer- und Rachsucht, Arroganz und Habgier anging. Und die weibliche Götter wurden durchaus verehrt und geachtet und man hat ihnen viele verschiedene und nicht nur "Heimchen am Herd"-Aspekte zugeordnet.... Hera - Familie und Fruchtbarkeit, Athene - Weisheit und Schutz, Nike - Wettkampf und Sieg, Artemis - Jagd und Tiere, Aphrodite - Schönheit und Liebe,...
>Und was die Kelten angeht: Die mögen ja dann schliesslich ziemlich patriarchal gewesen sein, doch im Gegensatz zu den ollen Griechen haben sich da eben noch lange Matriarchale Bräuche gehalten. Bezeichnenderweise steht aber auf den meisten Keltenseiten nix oder nicht viel davon.<
Ich denke, das hängt aber auch sehr damit zusammen, daß die ersten und genaugenommen einzigen "erste Hand"-Quellen, die man über die Kelten hat, aus der Feder ihrer Eroberer, sprich Feinde stammen. Die Römer haben eben zunächst einmal nur mit den Männern (und dann auf dem Schlachtfeld) zu tun gehabt. Aber selbst da stehlen sich ja immer wieder auch Bemerkungen über die gleichberechtigte Rolle der Frauen rein. Wie sie den etwas irritierten und verschreckten Römer halbnackt und bewaffnet gegenüberstanden und an Todesverachtung, Wildheit und Kampfgeschick sich wohl nicht hinter ihren Männern zu verstecken brauchten und es ja wohl auch nicht taten.
Und wenn Du Dir mal die Legenden und Sagen der Kelten anschaust, dann fällt zwar auf, daß sie fast alle von männlichen Helden handeln, aber das liegt auch daran, daß das Zur-Schau-Stellen der eigenen Taten, das Angeben und Aufschneiden für die männliche Hackordnung wichtig war. Allerdings findest Du auch sehr häufig mit einer auffallenden Selbstverständlichkeit Frauen in den Sagen, die (auch vom Helden) unangefochtene Autoritäten waren, sei es als Hausherrin oder rächende Frau eines Feindes.
[Kultur der Eroberten zu eigen machen]
>Na ja, nicht selten werden aber irgendwelche alten Bräuche dann auch etwas verfälscht und umgedreht... Man kann beispielsweise fast davon ausgehen, dass alles, was vom Christentum besonders verteufelt wurde (z.B. Katzen), früher besonders verehrt oder geschätzt worden war.<
Ein gutes Beispiel die Katzen, aber ich denke, an deren Beispiel kann man auch gut sehen, daß es nicht notwendigerweise mit übler Instrumentarisierung zu tun haben muß. Katzen (als Haustiere) kamen für die Europäer ja aus Ägypten, wo sie ja als Inkarnationen der Göttin Bast verehrt wurden. Bast war so was wie eine Hausschutzgöttin. So wie Anubis die Fährmann-Nummer für die Toten gab und ihre Ruhestätten vor den Lebenden schützte, so schützte Bast unter anderem die Lebenden vor den Toten. Eine Katze im Haus war der Garant dafür, man sagte ihr magische Fähigkeiten nach wie Geister sehen und verscheuchen zu können. Nun hatten die Juden lange Zeit als Sklaven unter den Ägyptern zu leiden, folglich mußte alles schlecht für sie sein, was für die Ägypter gut war. Ähnlich ist es ja mit der Schlange, die in Ägypten sowohl mit dem Bösen (Set) als auch mit Heilung assoziiert wurde (Eskulap-Stab). Ich halte diese Erklärung für die ´christlichen´ Vorbehalte und Legenden mindestens für ebenso wahrscheinlich, auch wenn ich es nicht weiß.[Horde - Herde - Rudel]
>Beispielsweise auch indem sie irgendwelchen oft auch ziemlich willkürlich definierten Idealen von Männlichkeit und Weiblichkeit hinterhecheln wollen/sollen/müssen...<
Wie zum Beispiel "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!"?! Oder das harmonische, friedliebende Matriarchat?! Ideale sind immer so eine Sache! Sie sind meistens sehr willkürlich. Aber vielleicht braucht der Mensch ja auch einen gewissen Leidensdruck, die Unzufriedenheit und das Unglücklichsein?! Vielleicht ist das der Antrieb, der ihn sich beständig nach Verbesserung streben läßt?!
Wohlmöglich würde der Mensch eingehen, wenn er sorgen- und beschwerdefrei wäre?! Ganz so wie es der Agent in "Matrix" beschrieben hat... Definiert sich der Mensch eventuell einfach über das Leid?! Ich halte es für fraglich, ob der Mensch jemals einen Punkt erreicht, an dem er schlußendlich glücklich und zufrieden ist. Ich denke, dafür sind wir naturgemäß zu sehr vom Überlebenskampf auf "schneller, höher, weiter" geprägt....
>Aber in der guten alten Zeit der Sexuellen Freizügigkeiten konnte Frau eben noch rummachen, mit wem sie gerade Lust hatte, ohne gleich eine Schlampe zu sein und sich um ihren Ruf oder sogar ihr Leben Sorgen machen zu müssen...<
Ich muß zugeben, daß mir diese Doppelmoral, diese Messen mit zweierlei Maß in der Klarheit auch erst hier im Forum und dann vor allem bei mir selbst aufgegangen ist. Aber wenn man einmal diese Wertungsprägung entlarvt hat, ist die Sache eigentlich gegessen. Allerdings scheinen ja jede Menge Leute im Forum unterwegs zu sein, die ihre Meinung und ihr Weltbild weder in Frage stellen noch verändern wollen!
>Frauen können ja anscheinend unbewusst riechen, wenn ein Mann besonders kompatibel ist, um gesunden Nachwuchs zu bekommen...<
Das ist doch nicht nur auf Frauen beschränkt! Männer sind durchaus auch in der Lage, Pheromone wahrzunehmen... läuft natürlich bei Mann wie Frau unbewusst ab.
Wenn ich mich richtig erinner, dann tragen die Pheromone Informationen über das Immunsystem in sich und die Rezeptoren sind derart struktuiert, dass Pheromone von möglichst unterschiedlichen Immunsystemen am attraktivsten sind. Das soll wohl eine möglichst große Differenzierung der Immunsysteme garantieren und sicher stellen, daß der Bestand nicht durch eine einzige, bei einem Immunsystem besonders effektive Krankheit gefährdert wird. Nun hat dummerweise der Mensch die ´Pille zur Frau´ erfunden, wodurch deren Hormonhaushalt, damit das Immunsystem und letztlich auch die Pheromone geändert werden. Witzigerweise werden jetzt nicht nur andere Partner als idealgefunden, sondern anscheinend vor allem diejenigen, die über ein möglichst ähnliches Immunsystem verfügen. Das heißt, da finden sich welche, die sich per Pheromon ohne Pille sich nicht so gut hätten riechen können. Wenn dann die Frau die Pille absetzt, könnte es zu Problemen kommen (sagt die Statistik!)... "So Schatzi... dann mal ab ins Bettchen.... Mom... Ey, Du Arsch... Mach Dich vom Acker!" - "Ach Hasi... Hast Du die Pille wieder abgesetzt, Du Schlampe!" *lol*
>... und das ist für mich auch ein Indiz dafür, dass in der guten alten (vor-patriarchalen) Zeit die Frauen eben für gewöhnlich bei ihren angestammten Familien blieben und es womöglich nur sporadischen Kontakt mit "nicht-verwandten" Männern gab, um schwanger zu werden (Also nix mit urzeitlicher monogamer"Ehe", wie sich offenbar manche so vorstellen!)...<
Nu-nu! Mach mal halblang! Es ist ja nicht so, daß der Mann nur mal eben seinen Lümmel wegstecken will und der Rest ist ihm egal. Nicht umsonst hat Mutter Natur da so ein Beschützerinstinkt eingbaut! In der Regel hat der Mann auch ein Interesse an den von ihm gezeugten Kindern. Ich zumindest hätte es mit Sicherheit gehabt! Und das Konzept der monogamischen Ehe finde ich auch nicht so schlecht. Immerhin kommt es doch den Besitzansprüchen beider Partner entgegen. Ich halte allerdings auch nichts davon, diese ominöse Institution auf Teufel-kom-raus lebenslang anzusetzen. Das ist mit Sicherheit über´s Ziel hinaus und meilenweit vorbei!
>Und dabei gehe ich jetzt auch mal davon aus, dass früher die Menschen ja noch naturverbundener lebten und insbesondere auch die Frauen ihre Körper noch besser kannten als heutzutage (da war ja auch noch nicht alles "Pfui!" und vernebelt von religiöser/moralischer "Sünde" und Selbstentfremdung), so dass sie dann auch selbst entscheiden konnten, ob und wann sie Kinder haben wollten... oder eben einfach nur Spass...<
Ist das so? Wächst frau derzeit immer noch mit so einer schamvollen Einstellung gegenüber ihrem Körper auf? Ich weiß es nicht, kann mir es aber leicht vorstellen, wobei es auch dort vermutlich deutlich Stadt-Land-Unterschiede geben wird.
>(Und dass sich eine Frau einen Mann nicht selbst aussuchen kann, sondern gezwungen wird, halte ich auch wieder für höchst "widernatürlich"!)... ;-(<
Finde ich allerdings auch daneben und ja, auch widernatürlich (diesmal sind wir absolut einer Meinung! Wie schön!;-)). Allerdings ging es den Männer auch nicht wesentlich besser! Also sollten sich irgendwann mal Männer das Patriarchat ausgedacht haben, um ihre Vormachtsstellung zu sichern, dann haben sie sich - zumindest was ihre Nachkommen angeht - selbst ins Knie geschossen.
>Heutzutage ist es zwar bei uns jetzt nicht mehr so, aber wenn Frauen (und Männern) jahrhundertelang aller möglicher Käse eingebleut wurde, dann kann man nicht plötzlich wieder einen Schalter umlegen und sagen: Hallo! Ihr seid jetzt wieder frei und gleichberechtigt; ihr habt es jetzt nicht mehr nötig, euch von einem Mann abhängig zu machen, sondern seid selbst was wert! Und ihr könnt ruhig auch wieder selbst Männer ansprechen!<
Ähm, Moment mal! Ich weiß ja, daß Frauen eine längere Lebenserwartung haben als Männer, aber auch die Frauen von heute leben nicht lange genug, als dass man ihnen JAHRHUNDERTE LANG irgendwelchen Käse eingebleut hätte können. Die starten an dem selben Punkt wie die heutigen Männer. Sicherlich gibt´s da immer noch ein unterschiedlich starkes Erbe durch das Elternhaus, aber die Kinder leben ja nicht in einem Vakuum! Aber tatsächlich haben es die Frauen in der Richtung ja auch einfach... Sie werden nach wie vorn tendenziell eher angesprochen als daß sie es selber tun müßten. Sie dürfen, aber sie müssen nicht. In der Regel übernehmen das nach wie vor die Männer... und die meisten haben ja damit auch keine so großen Problem, wie wir forumsinterne sozialkommunikatorische Flächenbrände... ;-)
>Gerade die "Monotheistischen Grossreligionen" sind höchst patriarchal!<
Also die Grundlage für die "Monotheistischen Großreligionen" war und ist ja der Glaube der Israeliten an Jehova. Und der zeichnet sich eigentlich weniger gegenüber dem bisherigen Götterpantheon-Glauben nicht nur dahingehen aus, daß nur eine übergeordnete, einsame "ÜberPapaFigur" über alles wacht, sondern vor allem durch die Verbindung der Gläubigen zu ihrem Gott. Vorher - und das war in allen Kulturen außer dem Japanischen Vorfahrenglaube so, seien sie matriarchal oder patriarchal - konnte kein Gläubiger seinem Gott huldigen oder zu ihm beten ohne einen Priester als sein Mittler. Das war an und für sich das revolutionärste am monotheistischen Glauben. Das die Verbindung zwischen Jehova und seinem Volk ein Band auf persönlicher Ebene war. Was daraus geworden ist, brauch man wohl kaum noch zu kommentieren. Das sitzt dieser an sich schönen Idee einer Glaubensgemeinschaft wieder eine scheintoter ÜberPapaStellvertreter vor und ist Matrionette von... Politik!
>Übrigens: Kreta (Minoische Kultur) und Mykene sind zwei paar Stiefel! ;-)<
Ähm! Ich meinte doch auch die Minoer! Das ich die immer durcheinanderschmeißen muß! Peinlich! Dabei sollte man eigentlich meine, daß sogar Blöd-Bluni sich das mit dem MINOtaurus recht gut merken könnte. Mist! Sorry![Missionarin]
>Huch, wer war denn Agsunamun? Verwandt mit Tut-Ench-Amun? ;-)<
*lol* Hast "Die Mumie" nicht gesehen?! Schau ihn Dir mal an! Ist einer meiner favorites! Das ist die ägyptische Pharaonin, die da zum Leben wiedererweckt werden soll...
>Im Haar? *zweifelnd-guck* Ich habe aber eine Skarabäus-Halskette und Ohrringe, das ist doch noch viel besser - will ja nicht meine wilde Löwenmähne ruinieren! ;-)<
Mähne?! Ich dachte nur die Kerle bei den Löwen haben Mähnen?!
[Atheist]
>... Also bleibt es mir letztlich überlassen, ob ich mir lieber vorstelle... daß ich reinkarniert als Müsli-Extrapackung auf Basileas Frühstückstisch lande<
Na das wohl eher nicht... bei mir gibt's nämlich kein Müsli... *ggg* Lieber als Schokolade, dann vernasch ich Dich ruck-zuck... *ggg* ;-)
>oder lieber gemeinsam mit selbiger Basilea im Garten Eden versuche hinter das Geheimnis des Blumenkranzflechtens zu kommen... *gggg*<
*flecht-flecht* So ein Mist, irgendwie wird nur immer ein Blumenstrauss draus! ;-)
[Sternzeichen]
>Welches Sternzeichen bist Du denn? Wenn ich raten müßte, würde ich aus naheliegenden Gründen auf Löwe tippen ;-).<
Tja, ich habe zwar eine Löwenmähne *mir lasziv durchs Haar streich*, aber wie Du ja inzwischen weisst, bin ich eine Wassernixe!>Eine Freundin von mir hat so ein Buch, wo Sternzeichen verschiedener Kulturen (China, Indianer, Kelten, etc.) miteinander verglichen werden.<
Chinesisch hab ich auch schon in meiner Sammlung (Du Schwein Du! *lol*). Keltisch weiss ich bislang nur meinen eigenen Baum... *smile* Und indianisch hab ich noch gar nicht in der Sammlung. Muss mich wohl irgendwann mal wieder auf die Suche machen, wenn ich eine kreative Phase habe... ;-)[Hera und Zeus]
Hmmm... Damit wollte ich eher darauf hinaus, dass dort eben früher Hera alleine verehrt wurde (bzw. zumindest ohne Ehemann)... Zeus kam dann (wohl durch irgendwelche Eroberer) erst später dazu - und dann haben sich natürlich die ganzen Mythen wieder neu gebildet bzw. wurden angepasst. Der neue Zeus wurde kurzerhand zum Göttervater gemacht und Hera zur eifersüchtigen Ehefrau gestempelt...[Horde - Herde - Rudel]
>... Aber vielleicht braucht der Mensch ja auch einen gewissen Leidensdruck, die Unzufriedenheit und das Unglücklichsein?! Vielleicht ist das der Antrieb, der ihn sich beständig nach Verbesserung streben läßt?! Wohlmöglich würde der Mensch eingehen, wenn er sorgen- und beschwerdefrei wäre?!<
Auch so eine Theorie von mir: Vielleicht war's ja einigen Leuten, denen es irgendwann mal zu gut ging, damals einfach mal zu langweilig geworden und deshalb fingen sie mit "Kriegsspielen" und sonstigem Mumpitz an und irgendwie hat sich dann plötzlich verselbständigt?>Ganz so wie es der Agent in "Matrix" beschrieben hat... Definiert sich der Mensch eventuell einfach über das Leid?! Ich halte es für fraglich, ob der Mensch jemals einen Punkt erreicht, an dem er schlußendlich glücklich und zufrieden ist. Ich denke, dafür sind wir naturgemäß zu sehr vom Überlebenskampf auf "schneller, höher, weiter" geprägt....<
Tja, wer weiss... und selbst wenn ein grosser Teil der Menschheit wieder total friedlich wäre; irgendwelche Leute kämen eines schönen Tages bestimmt wieder auf komische Ideen, dass sie doch eigentlich was besseres wären etc.pp. und dann fängt die ganze Spirale von Herrschaft/Gewalt wohl wieder von vorne an... *seufz*
[Schlampen]
>Ich muß zugeben, daß mir diese Doppelmoral, diese Messen mit zweierlei Maß in der Klarheit auch erst hier im Forum und dann vor allem bei mir selbst aufgegangen ist.<
Hihihi, also im Forum ist mir das auch schon gelegentlich aufgefallen... ;-)
Und wie war das bei Dir selbst? *neugierigbin*[Die "Nase" für die Richtigen]
>Das ist doch nicht nur auf Frauen beschränkt! Männer sind durchaus auch in der Lage, Pheromone wahrzunehmen... läuft natürlich bei Mann wie Frau unbewusst ab.<
Ja, das ist natürlich unbewusst. Und eben beeinflusst die Pille die Wahrnehmung von Frauen, weil damit ja dem Körper eine Schwangerschaft vorgetäuscht wird... Von sowas wie Seife, Deo Parfum und was sonst noch alles ganz abgesehen, womit die natürlichen Gerüche ja ohnehin überdeckt werden... ;-)
Über Männer habe ich allerdings bislang nur davon gelesen, dass für diese dann eben Frauen (Pheromone hin oder her) am attraktivsten riechen zur fruchtbaren Zeit des Eisprungs... und diese "Kopuline" sollen Männer angeblich sogar ganz schön willenlos machen können, so dass sie plötzlich auch eher weniger hübsche Frauen sehr begehrenswert fanden... ;-)[Monogamie?]
>Nu-nu! Mach mal halblang! Es ist ja nicht so, daß der Mann nur mal eben seinen Lümmel wegstecken will und der Rest ist ihm egal.<
Na ja, kommt wohl auf den Mann an. Und auch auf die Kultur, in der sich der ganze "Balztanz" abspielt...
>Nicht umsonst hat Mutter Natur da so ein Beschützerinstinkt eingbaut!<
Der Beschützerinstinkt ist ja auch schön und gut. Scheint aber auch nicht bei allen Männern richtig zu funktionieren... Und ansonsten könnte sich der Beschützerinstinkt doch auch gut auf die heimische Familie beziehen, bspw. seine Schwestern und Cousinen und deren Kinder...
>In der Regel hat der Mann auch ein Interesse an den von ihm gezeugten Kindern.<
Je nachdem...
>Ich zumindest hätte es mit Sicherheit gehabt!<
Das glaube ich Dir durchaus.
>Und das Konzept der monogamischen Ehe finde ich auch nicht so schlecht. Immerhin kommt es doch den Besitzansprüchen beider Partner entgegen.<
Na ja, damit kann ich persönlich eben überhaupt nix anfangen, weil ich diesbezügliches "Besitzdenken" gar nicht so toll finde... da bin ich lieber Single mit Hang zur Polyandrie... *ggg* ;-)[Frauen und Scham]
>Ist das so? Wächst frau derzeit immernoch mit so einer schamvollen Einstellung gegenüber ihrem Körper auf?<
Na ja, also bei mir war's ja auch nicht so, dass mir verboten gewesen wäre, mit den Händen unter der Bettdecke zu schlafen oder so was in der Art... *ggg* Und bei uns zuhause waren wir auch keineswegs prüde. Aber es gab eben auch keine spezifische weibliche Aufklärung. Meine Mutter hat sowas sicher auch nicht gekannt (stammte aus einer streng katholischen Bauernfamilie in Bayern), also ist es kein Wunder, dass sie mir da ohnehin nicht viel hätte erzählen können. Ich war zwar schon relativ früh "aufgeklärt" und wusste, wo die Babys herkommen... doch erst später, als ich längst aus der Schule raus war, habe ich beispielsweise irgendwo mal per Zufall von so was wie Weiblicher Ejakulation oder G-Punkt gehört... ;-)>... Allerdings ging es den Männer auch nicht wesentlich besser! Also sollten sich irgendwann mal Männer das Patriarchat ausgedacht haben, um ihre Vormachtsstellung zu sichern, dann haben sie sich - zumindest was ihre Nachkommen angeht - selbst ins Knie geschossen.<
Na sag ich doch: Für Männer (besonders für die ganz normalen gewöhnlichen Männer, die nicht gerade zu den grossen "Herrschern" gehören) ist das Patriarchat auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei... *seufz*
[Geschlechterrollen]
>Ähm, Moment mal! Ich weiß ja, daß Frauen eine längere Lebenserwartung haben als Männer, aber auch die Frauen von heute leben nicht lange genug, als dass man ihnen JAHRHUNDERTE LANG irgendwelchen Käse eingebleut hätte können.<
*LOL* Ja ja... aber die ganze Gesellschaft ist eben immer noch weitgehend durch diesen ganzen Käse geprägt. Urgrossmütter, Grossmütter und Mütter wurden noch nach irgendwelchen "traditionellen" Werten erzogen. In den meisten Märchen haben Prinzessinenn nichts weiter zu tun, als auf ihren Prinzen zu warten... etc.pp. Und ein Grossteil des "modernen" Romantischen Schmus ist da auch noch nicht viel besser...>Die starten an dem selben Punkt wie die heutigen Männer. Sicherlich gibt´s da immer noch ein unterschiedlich starkes Erbe durch das Elternhaus, aber die Kinder leben ja nicht in einem Vakuum!<
Eben nicht. Und so wie ich das im Alltag erlebe ist die Gesellschaft doch weitgehend immer noch patriarchal geprägt.>Aber tatsächlich haben es die Frauen in der Richtung ja auch einfach... Sie werden nach wie vorn tendenziell eher angesprochen als daß sie es selber tun müßten.<
Vielleicht aber auch deshalb, weil Frauen womöglich befürchten, plötzlich als notgeile Schlampe dazustehen, wenn sie selbst Initiative ergreifen? Weil doch liebe brave Prinzessinnen immer hübsch brav warten, bis der Prinz zu ihnen kommt, um sie dann mit seinem Charme zu erobern? Weil manche Prinzen auch sowieso vor Schreck einen Salto rückwärts machen täten, würde eine Prinzessin mal aus der Rolle fallen und den ersten Schritt tun?[Minoisches Kreta und Mykene]
So? In Wirklichkeit soll es aber bei den Minoern weit weniger blutrünstig zugegangen sein, als die ollen Griechen hinterher erzählt haben.[Missionarin]
>>Huch, wer war denn Agsunamun? Verwandt mit Tut-Ench-Amun? ;-)<<
>*lol* Hast "Die Mumie" nicht gesehen?!<
Eben leider nicht... aber irgendwann kommt's ja vielleicht mal im Fernsehen? ;-)
>Mähne?! Ich dachte nur die Kerle bei den Löwen haben Mähnen?!<
Tjaaa... Ich bin ja auch eine Leopardin mit Löwenmähne! *ggg* Das reinste Fabelwesen... ;-)
Und weiter ging's mit der Diskussion... ;-)
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